Unerwarteter Besuch

Mein Herz raste. Ich schlitterte den Gang entlang und stieß die Tür mit einem lauten Fluchen auf, da sie ziemlich klemmte, durch das Top, dass ich heute Früh dort eingeklemmt hatte. Völlig panisch und außer Atem schloss ich die Tür hinter mir &lehnte mich dagegen. Mit geschlossenen Augen ließ ich mich auf den Boden gleiten & legte meinen Kopf auf meine Knie. Was zum TEufel hatte Gard hier zu suchen gehabt? Was würden sie mit mir machen? Hatte Königin Alessandra Gard wirklich erkannt? Mein Blut rauschte in meinen Ohren.

Ein plötzliches Knarzen meines Bettes lies mich erschrocken hochfahren. Mein Bett stand direkt gegenüber von der Tür & wer saß auf der äußersten Kante, die Arme um die Beine geschlugen, das Kinnauf den Knien, gerade, dass er das Gleichgewicht in dieser ausergewöhnlichen Stellung halten konnte, da seine Füße das Bett nicht mehr berührten? Gard.

Der erste Schockmoment ließ meinen Atem stocken, der zweite ließ mich völlig rasend vor Zorn mein Kräuterkundebuch vom Boden nehmen & es ihm an den Kopf knallen. Gard war völlig unbeeindruckt & verlor nicht das Gleichgewicht. Ich  war frustriert. Nicht einmal so tun konnte er als ob... Ich stand seufzend auf & sah durch mein geöffnetes Fenster, wie sie Dela vom Feld trugen. Lang würde ich nicht mehr allein sein. Allein mit Gard. Er starrte mich nachdenklich an. Er legte seinen Kopf schief & betrachtete mich mit seinen schlammbraunen Augen, als wäre ich ein besonders schweres Rätzel, dass es hieß zu lösen.

"Ich verstehe es nicht. Ich verstehe dich nicht. Du bist völlig ausgerastet als du mich gesehen hast, dabei wusstest du doch, dass ich da sein würde. Du hattest mich doch selbste gerufen, und ich bin gekommen, so wie ich es dir versprochen hatte, vor langer Zeit. Ich dachte nicht, dass du mich rufen würdest, da sich seit dem viel geändert hat, nicht? Also gibt es nur wenige Erklärungen für dein Verhalten: Du dachtest ich komme nicht & breche mein Versprechen, was bedeuten würde, dass du ein noch schlechteres Bild von mir hättest, oder du wusstest nicht, dass du mich mit einer Meditation von mir erreichen würdest, da jeder Dämon Meditationen von gezeichneten Menschen wahrnehmen kann. NAtürlich nur von sich selbst. "

Bei der letzten Aussage war ich unglücklicherweise und unabsichtlich wahrhaftig tomatienrot geworden & so sah mich Gard wieder an. Nur, dass er diesmal lachte. So wie immer. Dreckig & Schadenfroh, nur mit einer Spuhr Reue und Verständnis & Vergebung. Vielleicht bildete ich es mir auch nur ein. Im nächsten Moment öffnete sich die Tür & Gard war verschwunden.

Verwundert strich ich sanft über meinen Bettbezug bevor ich mich auf ein Räuspern hin zur Tür drehte. Im Rahmen stend Madame Maire, die Sekräterin von Königin Alessandra. Meine Augen weiteten sich. Ich hatte sie erst höchstens 3 MAl in meinem ganzen Leben gesehen & sie wurde bekanntermaßen nur dann ausgeschickt, wenn es dringend war.

" Olymphia Aurumgeysir. Ihr Erscheinen wird im Besprechungssaal ihrer Hoheit erwartet. Meine Wenigkeit wird sie zu diesem Anlass begleiten."

Ich schluckte. Sie betrachtete meine schmuddeligen, dreckigen Trikot und schüttelte den Kopf.

Ein rießiger Kloß bildete sich in meinem Hals. Madame Maire ging vor mir den Gang entlang zur Zwischentür zu den Zwischentrackts. Ihre schwarzen Pumps klackerten bei jeden Schritt und mit entsetzeön bemerkte ich, wie ihc meine Schritte genau ihrem Tackt anpasste. In meinen Ohren klang es wie der Soundtrack zu meinem Verderben. Die Madame öffnete die Zwischentür & ich fand mich in einer Ansammlung von schauslustigen Schülern wieder. Der Llärm der vielen über mich und meinen Kampf diskutierenden Stimmen verstummte schlagartig, als mein Eintreffen bekannt wurde. Die Blicke der Anderen trafen mich wie Dolche. Jeder Einzelne trat zurück und in der Mitte direckt durch die Menge bildete sich ein GAng den die Madame selbstbewusst und ohne den Blick auf einen Bestimmten Schüler zu richten entlangschritt. Ohne es wirklich zu wollen schritt ich weiter im TAckt der klackernden Schritte von der Madame den Gang ebenfals entlang. Bestaund wie ein Ausstellungsstück einer Neueröffnung erreichte ich die Verbindungstür zum Verwaltungstrackt.