Ein ganz normaler Tag

Jeder Tag begann gleich. Mein Kopf schmerzte. Meine Zunge war schwer. Meine Kraft am Ende. Wann und wie war ich hier hergekommen? Wie, ich bekam es nie mit. Unsanft rüttelte mich Dela wach. Sie war nicht wirklich überrascht mich immer noch schlafend vorzufinden. Sie wirkte jeden Tag genervter & doch hatte sie irgendwie Mitleid mit mir. Sie wusste von nichts, doch ich sah sie nur an & sie verstand.

"Olly! Verdammt, steh auf, du kommst schon wieder zu spät."

"Was...ich, Dela welchen Tag haben wir heute?"

Dela stöhnte nun endgültig genervt auf & verließ unser Zimmer mit ihrem unendlich teurem lila Satinkleid, das ihr gerade so unter den Po ging, ihrer rosé farbenen Feinstrumpfhose & den weißen Ballerinas.

Ein Blick auf den Wecker. Dienstag. Hastig stolperte ich aus meinem Bett. Ich hatte jetzt eigentlich eine Sitzung mit meiner Gruppe bei Professor Allert. Eine schwarze Jeans, blauer Pulli mit Burton aufschrift. Schnell in meine Sneaker. Meine langen blonden Haare eilig zusammengebunden. Ich packte meinen Rucksack und stürmte aus dem Zimmer. Die Tür ging nicht zu. Dela hatte wie immer ihren ganzen Schrott im Zimmer versteut. Mit Gewalt verschloss ich die Tür und klemmte ein pinkes Top zwischen Tür und Angel ein. Sie würde mich dafür martern. Heute war definitiv nicht mein Tag. Wie jeden Tag. In rasendem Tempo schlitterte ich die Verlassenen Gänge des Turmes entlang. An den Wänden hingen alte edle Bilder. Alles war mit Holz verkleidet. Der Steinboden war frisch poliert. Hier in diesen Teilen der Burg war es noch altmodisch. Es waren die einzigen Teile der ursprünglichen Burg. Sie waren mit Zaubern gegen Dämonen versehen & ich hatte schon 2 hereingebeten. Gard jeden Abend erneut & Pan. Den Tag bevor sie ihn verbannt hatten. er hatte gehetzt ausgesehen. Wie ein Gejagter. An diesem Tag hatten sie ihn als Freiwild ausgeschrieben. Er sah so verzweifelt aus. Dämonen hatten keine Angst. Pan war vor Angst fast gestorben. Bei seinem Anblick wäre ICH fast gestorben. Es wäre besser gewesen, wenn wir beide wirklich gestorben wären.

Bevor ich die Tür zu den Verbindungstrackt öffnete hielt ich an und atmete tief durch. Die Türme waren die beliebtesten und gleichzeitig die teuersten Unterkünfte im Schloss. Sie gehörten den reichen Familien. Seit Bau des Gebäudes. Es war eines der ersten wirklichen Gemäuer der Welt. Dieser Welt. & schon immer wurde hier gelert, unterrichtet & geschult. Jeder Schüler hier hatte eine Gabe. Doch nicht alle Schüler waren gleich. Gleichberechtigt geschweige denn hatten sei den gleichen Status für die Lehrer. Die anderen Schüler des Internats wohnten in Gruppenräumen in den oberen Stockwerken der Zwischentrackts, die die Türme miteinender verbanden. In meinem Turm wohnten 8 Mädchen. Ich hörte den Lärm durch die Spiegeltür hören und seuftze. Als ich die Tür leicht öffnete konnte ich durch einen Spalt sehen, wie Dela auf Händen durch den Gang getragen wurde. Sie war eben eine Echte Adelige. Genauso wie ich. Doch das wollte keiner wissen. Zumindest keiner von Bedeutung und mit Ruf. Unauffällig schlängelte ich mich durch die Menge zu meinen Freunden. Indira und Nathan standen abseits. Wir waren freaks. Zugegeben, wir waren die beliebten Freaks unter den Freaks, aber Auseinseiter waren wir trotzdem.Wir ließen niemanden in unsere Gruppe. Jedes Jahr zahlten wir schmiergelder, dass unsere Gruppe gleich eingeteilt wurde. Wir waren eingeschworen & hatten dadurch, dass  wir immer zusammen Lernten & Gelehrt wurden den höchsten Gruppenstatus unserer Jahrgangsstufe. Den höchsten Einzelstatus hatte Dela, danach kam Angus und dann schon ich. Kurz gesagt wir waren gut.

Nathan schüttlte den Kopf als er mich sah. Königin Alessandra rief zum Unterricht. Als sie Endete stand ich endlich vor den beiden.

"Zu spät, meine Liebe. Das zweite Mal diese Woche, heißt das es ist Dienstag?"

"Nathan, du bist ein Genie. Wirklich"

Meine Worte trieften vor gestauter Ironie und unterdrückter Verzweiflung. Niemand durfte wissenw as ich tat. Ich war die beste Geistschülerin des Schlosses, wenn es darum ging meinen Kopf und meine Erinnerungen vor einem anderem zu Schützen.

Indira sah mich nur mit hochgezogenen Augenbrauchen an & zuckte mit den Schultern. Sie hatte schon zu oft keine  Antwort bekommen, als sie mich nach meiner Nacht fragte. Wir zwängten uns durch Delas Gefolge zu unserem Klassenzimmer.

Jede Gruppe hatte einen passenden Namen, den sie am Anfang des Jahres von den Professoren zugeschrieben bekam. Indira, Nathan, Barty, Connie und ich waren die Geschützten. Dela und ihre Gruppe waren die Adeligen und so weiter. Die Gruppen fanden sich jeden Morgen in den entsprechenden Räumen ein & wenn der jeweilige Professor gerade Zeit und Lust hatte zu unterrichten wurde unterrichtet. Professor Allert hatte keine Lust. Er ließ uns Meditieren und Kräfte sammeln, da wir am Nachmittag Kampfpraxis hätten. Mir am es gerade recht, ich war völlig am Ende.

Ich setzte mich an ein Fenster gelehnt auf den Boden. Das Fenster ging von der Decke bis zum Boden & man konnte bis zu den Bergen sehen. Ich wusste nicht, ob jemand außer mich wusste, was dort vor sich ging. Es war mir egal. Ich fing an mich auf meine Atmung zu konzetrieren. Einatmen. Außatmen. Langsam. Zähle langsam bis 10. Bis 20. Entspanne deinen Körper. Ich war geübt. Ich öffnete meine Augen und Atmete in Allerts Rücken kontrolliert und völlig gefasst weiter. Barty saß im Schneidersitz in der Mitte des Zimmers und hatte sich völlig verkrampft. Connie war in Kerzenstellung eingeschlafen. Nathan bildete völlig entspannt in eier anderen Zeitzone Feuerbälle um seine Finderspitzen und Indira ließ sie im Schneidersitz vor ihm sitzen, anfangen zu koursieren. Ich legte meinen Kopf in den Nacken & ließ meinen Geist wandern.

Er wanderte zurück in die Vergangenheit. Nicht zu Pan, bitte nicht. Allert war da. Es war zu gefährlich. Er wanderte zurück zu meiner Mutter und meinem Vater. Die beiden wohnten mit meiner Tante im Schloss, da sie genauso wie ich geschützt werden mussten. Sie wohnten im Turm und waren glücklich mit mir und mit meinem Cousar. Dann starb meine Tante und mein Vater. MeinCousar hatte von Anfang an keine Chance mit den Genenmeiner Familie weitr zu leben. Am Schluss waren da nur noch meine Mutter und ich. Mein Geist sah es als wäre es gestern gewesen. Meine Mutter saß genau hier. Genau hier wo mein Körper saß. Ihr helles in der Sonne glitzerndes Haar wellte sich. Sie hatte ihren Kopf in den NAcken gelegt und lächelte. Ich saß vor ihr. Als Kind verstand ich nicht was passierte. Jetzt verstehe ich jede Sekunde in der sie starb. Sie saß vor mir und verzog euf einmal den Mund. Sie richtete sich auf. So plötzlich. Noch nie war sie vor mir aufgestanden. Ich konnte damals noch nicht meditieren und wurde schnell quänglig. Sie hob mich hoch und drückte mcih fest. Dann lächelte sie mich an &sagte nur, dass ich weglaufen soll, sobald ich schwarz sehe. Abeer nur dieses schwarz. & sie zeigte mir ein Bild. Schwarz, schwärzer als jedes schwarz das existierte. Pan's schwarz. In meinem Geist, in meinem Kopf löste ich alles auf. Sie hatte den Mund verzogen, weil sie das Gift in ihren Adern schmeckte. Es war auch in mir & wenn  der Teufel nicht frei wird, oder endgültig stirbt zerfrisst es auch mich. Das ist der Deal. Unsere Familie wurde zum sterben verurteilt, als meine Urururururgroßmutter beschloss sich mit dem Teufel zu kloppen. Sie hatte in ihren letzten Atemzügen, mit letzter Kraft versucht mich zu warnen, versucht mir ein Zeichen zu geben. Dann hatte isch mich auf den Boden gestellt und war zusammengebrochen. 3Tage später gab man mir ein hübsches schwarzes Kleid und setzte mich in die erste Reihe einer riesigen Ansammlung von Stühlen. Ich kannte kaum jemanden der anwesenden Gäste. Meine Mutter hatte mir als letzten Erben alles hinterlassen. Ein Haus in dem ich noch nie war, Geld mit dem ich noch nichts anfangen kann & Schmuck dder zu alt und wertvoll ist um ihnzu tragen. Doch ich hatte sie geliebt. Seit dem war ich alleine. Noch bevor ich zu ende gedacht hatte schwenkte mein Geist weiter.

Als ich im JAhr darauf 4 Jahre alt wurde kam DEla ins Schloss. Sie war schon immer so, wie sie jetzt ist. Hübsch, eingebildet und egoistisch. Ich mochte sie trotzdem.Ich lebte den Sommer als Indira zu uns ins Schloss kam im Geiste nach. Ich verfolgte die Zeit zurück. Erinnerte mich erneut. An Gerüche, Worte, Plätze. Alles. Bis zu Gard. & mein Herz begann schneller zu schlagen. ICh begann zu hyperfentilieren. JEdes mal. Noch bevor ich zu PAn überhaupt komme. Beginnen sich meine Erinnerungen unkontrolliert zu wuchern. Bei der ersten Bewegung mit Gard verlor ich die Kontrolle.

 

Die Nacht war kalt und klar. Vom Meer her wehte ein salziger Wind. Er zerzauste die seidigen, langen Locken des Mädchens. Sie stand mitten im Labyrinth. Die grünen MAuern umgaben sie. Sie müssten ihr Angst machen, denn die Blätter und Rosenblüten der grünen Grenzen bewegten sich nicht im Takt des Windes. Sie bewegten sich ohne Wind. Ohne Rhytmus ohne Sinn. Sie hörten nicht mehr auf die Natur, nicht mehr auf regeln. Nichts hörte mehr auf die Natur. Slebst der Wind begann sich zudrehen. Wieder und wieder. erbildete kleine Wirbelstürme um das Mädchen. Das blond ihres Haars verschmolz mit ihrer Porzelanhaut. Sie drehte sich immer schneller. Angetrieben vom Wind. Sie sang. Sie sang zum Wind. Ihre Stimme schnitt durch die NAcht. Keine Rosenblüte ließ sich mehr an den MAuern finden, die sich um sie herum befanden. JEde einzelne Tanzte ihre eigenen kleinen Tanz um das Mädchen herum. Alles gehorchte ihr. Alles bis auf er. Der junge hochgewachsene Mann landete drei Schritte von diesem Mädchen entfernt am Boden. Der Wind konnte ihm nichts anhaben & selbst ihre Stimme schien ihn nicht zu stören, doch genau die war es gewesen. Sie hatte ihn zu ihr geführt. Das Mädchen, von dem er immer geträumt hatte. Sie begann sich langsammer zu drehen & er konnte ihre Gesichtszüge erkennen. Die vollen Lippen, die gerade Nase. Ihre Augen waren geschlossen, doch selbst jetzt konnte man schon erkennen, wie wunderbar langund dicht ihre Wimpern ihre Augen umrahmen würden. Er leckte sich die Lippen.Das Mädchen blieb völlig verträumt lächelnd mit geschlossenen Augen in seiner Richtung stehen und hob die Arme zum Himmel. Tausende von Rosenblättern regneten auf sie herab. Einige blieben in ihrem HAar sitzen und hefteten sich an ihr rotes Top. Sie öffnete die Augen & erschrockene blau-grün irisierende Augen starrten ihn an.

"Wenn ich mich vorstellen darf," er ergriff die Hand des Mädchens, drehte sie um und küsste ihre Handfläche. " Gardener. Aber man nennt mich Gard.Es ist mir eine Freude dich kennen zu lernen"

"Olymphia, die freude ist ganz deinerseits."

Sie zog ihre Hand weg. Olympia starrte Gards Rabenschwarzes Haar an. Bilder stießen in ihrem Kopf zusammen, doch das war nicht das Schwarz, dass ihre Mutter ihr gezeigt hatte. Ihr war klar, dass vor ihr gerade ein Dämon stand, doch Olympia hatte keine Angst. Sie war die Klassenbeste. Sie schlug selbst Schüler der älteren Jahrgangsstufe. Wenn es jemand mit diesem Typen aufnehemn konnte, dann sie.

"Olympia. Ein bezaubernder Name. Noch bezaubernder ist jedoch der Fakt, dass ich deine Vorfahrin kannte, die ebenfals deinen Namen trug. Welch Zufall, nicht war."

Olympia wich geschockt einen Schritt zurück. Die einzige Vorfahrin, die je einen Dämon ...sogar dem Teufel begegnet war, hieß Olympia? Aber warum hätten ihre Eltern ihr einen so bedeutenden, verfluchten Namen geben sollen?

"Was willst du, Dämon?"

"Gard, meine Liebste. NEnn mich Gard, bitte."

Gard lächelte sie an. Er lächelte sie bittend an. Er war das erste Mal in seinem Leben, in seiner Existenz unsicher. Das Mädchen, Olympia, war so wunderschön. Er wollte sie. Er hatte sein Herz schon verloren, als er sie auch nur das erste Mal sah. Als sie sich drehte, als sie sang. Ihre Augen waren wachsam. Seine bewundernd. Ihre Haltung war abwehrend, seine wehrlos. Er streckte die Hand nach ihr aus. Olympia wich misstrauisch einen Schritt  zurück. Seine Augen schlossen sich. Er blickte zu Boden. Gard hätte es wissen müssen. Er war ein Dämon. Was sollte sie an ihm finden. Er hatte seine Augen für sie an die menschliche Welt angepasst. Sie in ein mehr oder weniger echtes Braun verwandelt. Zugegeben mit enem kleinen, leichten gelbstich, doch sie sah was er war. & er schämte sich dafür. Das erste mal. Durch das menschliche Auge konnte er weinen & er war es nicht gewohnt. Er konnte die Tränen nicht halten & so lief eine. Nur eine seine Wange entlang. Hinab zu seinen Lippen. Sie waren das einzige für das menshliche Auge schöne an ihm. Seine Harre waren zu schwarz & zu lang. Sein Körper zu muskulös & sehnig. Seine Hände hatten Krallen & seine AUgen waren gelb. Er roch nach schwefel, doch seine Lippen waren die eines Kunstwerkes. Eine schmale, zarte Hand streckte sich nach ihnen aus & berührte sie sanft. Die Träne hing an ihrem prozelanenem Zeigefinger, als sie ihn langsam ableckte. Die Träne war echt. Sie war salzig und voll Schmerz. Nun wirkte Olympia unsicher.

"Wieso weinst du, Gardener?"

Ihre Stimme war leise & sanft. Ihre Augen starrten auf seinen Mund. Gard war schnell. Schneller als ein Mensch & so zog er Olympia extralangsam nur für sie, an sich & strich mit seinen Händen ihre Arme entlang und nahm ihre Hände in die seinen. Er zitterte & sein Atem ging stockend. Er hatte Angst sie zu verletzen. Mit seinen Krallen aufzuschlitzen. er sah ihr in die Augen, dann sah er ihre vollen lieblichen Lippen & senkte seinen Mund auf den ihren & -

 

"Olympia! Was ist passiert, junge Dame? Von was haben sie meditiert. Sie sind zum wiederholten mal abgedriftet! Sie werden in Zukunft nur noch unter Aufsicht meditieren, damit sie es wissen! Ich konnte ihnen nicht einmal helfen, weil sie so gut im abschirmen sind! Mademoiselle, sie werden sich von ihren Freunden zu Marie bringen lassen. Die wird dann entscheiden, ob sie heute Nachmittag mit an den Übungen teilnehmen."

"Professor Allert. Mir geht es gut. Es ist alles in Ordnung. Wirklich."

Mein Herz schlug wie wild & auf meinen Lippen schmeckte ich den salzigen Geschmack von Gards Tränen. Es schüttelte mich. Das war so abartig. Ich durfte es nicht mehr so weit kommen lassen!

Meine Freunde überredeten mich trotz allem dennoch dazu zu unserer Ärtztin in den Krankentrackt zu gehen & mich untersuchen zu lassen. Sie fand nichts. Was sollte sie auch finden? Außer den kleinen Kratzer, den Gard trotz aller Vorsicht an meinem rechten Arm hinterlassen hatte?!

Wir gingen in den Speisesaal wo wir uns von den Hilfselfen des Schlosses Crêpes bringen ließen. Ich aß um den Geschmack von Gard wegzu bekommen, nicht weil ich hungrig war. Es schmeckte nach nichts. Wir 5 saßen etwas abseits vom Rest der Schüler, doch wir bekamen es natürlich mit, als Dela wieder anfing zu pralen.

"Delcina wird sich heute noch anschauen, wenn wir sie und ihre Gruppe fertig machen!"

"Connie, ich glaube nicht, dass wir heute so gut sind. Olly geht es nicht gut. Wir sollten es langsam angehen."

Barty machte sich wie immer die meisten Sorgen. Er war ein Angsthase, soch er war so gut im Kendo, dass das alles wieder gut machte. Wenn er das Schwert suchte machte selbst Dela auf abstand. Nur ich wusste, dass er nie mit einem Gegenangriff im Geist rechnete. Er schaffte es  nie ihn ganz abzuschirmen & da war ich stark. Ich giff nach seinen braunem Haar, dass sich im Nacken schon wieder wellte & schnitt es mit wenigen Worten nach. Dann warf ich die geschnittenen Haare in meinen leeren Teller & stand auf.

"Glaubt mir Leute. Heute bin ich stark genug um DIE fetig zu machen."

Allgemeine Zustimmung. Nur Barty machte sich Sorgen. Was soll denn schon passieren? Das machen wir doch jeden Dienstag...

Punkt halb drei Nachmittags trafen wir uns am Kampfplatz. Er lag zwischen den Rosengängen des 4ten und 5ten Turms. Wir hatten alle schwarze kurze Hosen an und genausoenge schwarze T-shirts. DAmit man die Teams unterscheiden konnte hatte jedes Team eine eigene Farbe. Delas Team war Lila-Pink. Wir trugen Lila-Orangefarbene Trikots. Auf der Rückseite war der Name des Gruppenmitgleids aufgedruckt & die Rangnummer im Team. Das strkste Mitglied, in unserem FAll: ich, hatte drei weiße Streifen quer von der linken Schulter zur rechten Hüfte und je ein weißes Armband ums HAndgelenk. Unsere Gruppenstartnummer war 4 meine einzelnummer 12. Zuerst kamen einige Kämpfe an denen weder Delas Team noch unser TEam teilnahm, dann trafen die Adeligen gegen die Dornen. Angus, der zweitstärkste Eizelkämpfer und platz 4,5 und 6 waren die Mitglieder, doch Dela hatte die stärke für alle. Ihre Teammitglieder waren vollauf damit beschäftigt sich zu verteidigen. Dela setzte einen nach dem anderem außer Kraft. Dann kamen wir gegen irgendeine rcht schwache Gruppe dran. Wir stampften sie nieder. Anschließend kam der Kampf mit den meisten Wetteisätzen. Jede woche aufs neue, denn Delas und  mein Team gaben sich die Waage.

Dela stand gegenüber von mir, rechts standen Barty und Indira, links Nathan und Connie. Wir standen uns Auge in Auge gegenüber und Dela lachte mir herausfordernd zu. Schon als wir Kinder waren haben wir uns gerne bekämpft, da wir uns so ebenbürtig waren. Der Schiedsrichter gab das Komando, neben mir ging Barty auf Alex, Indira auf Elena, Connie auf Leni und Nathan auf Rex und Leona los. Ich konzentrierte mich auf Dela. Darauf bedacht auch ja keinen Laut von mir zu geben, der meine Gabe ausdrücken und verraten würde, produzierte ich in meinem Inneren einen energiestrahl, der sich gewaschen hatte. Dela tat es mir gleich. Wir standen völlig still. NEben uns tobte ein Kampf und wir standen uns völlig regungslos in die Augen. Delas Augen waren voll gold, silber und Perlen, denn sie war in einer Blutlinie zu einem Einhorn & Einhornaugen spiegelten nicht seinen gegenüber sondern nur erinnerungen und erfahrungen wieder. Delas Augen zeigten mir Reichtum. ICh ließ ihr den Vortritt und Delas Energiestrahl überraschte mich. Er war ungewöhnlich schwach und mein Strahl war wie eine überdimensionale Faust, die erst ihr Energieschutzschild und dann ihr Elfenbeinschild, den sie schützend über den Kopf hielt durchbrach. 100 kleine Elfenbeinsplitter sprangen durch die gegend & bohrten sich in die Schilde unserer Teammitglieder. Dela schrie überrascht, doch fing sie sich relativ schnell. Sie zog ihr Schwert und ging zum offensiven Gegenangriff über. Da sie kein Schild mehr hate warf auch meines fort. Nathan neben mir hatte seine Gegner außer Kraft gesetzt. Dela und ich schlugen aufeinander ein. Angriff und Parrieren. Mein Herz schlug schnell & ich biss meine Zähne aufeinander. Dela war föllig außer Atem. Mir ging es genauso. Jetzt hing es nur davon ab, wer zuerst mit dem Gesit angriff oder zuerst einen Spruch versuchte. Ich shcützte meinen Geist stärker und ihr Angriff prallte ab. Meiner durchbrach ihren Geist & ich setzte sie Gedanklich außer Kraft. Die Zeit stand still. ICh konnte für einen kurzen Moment spühren, wie Delas Geist aufhörte zu arbeiten & ich genoss es. Es war genau der Moment in dem man merkte, dass man gerade gewonnen hatte. NAch weitern 2 Minuten waren wir die Gewinner & konnten uns eigentlich schon den ersten Platz holen. Ich half Dela auf & setzte ihren Geist frei, sie schüttelte verwirrt den Kopf, sah mein Gesicht & lächelte mich an.

"Nächstes Mal gewinnen wir, Olly. "

   NAch weiteren 4 Kämpfen war unsere Jahrgangsstufe mit den Gruppenkämpfen fertig und wir holten uns unseren Pokal. Er wanderte jedes Monat zwischen uns hin und her. Einmal gewannen wir ihn, einmal die anderen. Am Ende des JAhres wurden die Gewinne ausgezählt & die Besten ganz am Schluss , bekamen den Pokal endgültig.

Später begannen die Eizelkämpfe. Irgendetwas stimmte mit mir heute ganz und gar nicht. Jeden einzelnen Kampf gewann ich haushoch. Ich erntete erstaunte Blicke jedes Lahrers, da meine Leistungen in den letzten 270 Tagen gewaltig abgefallen waren. Genauer gesagt, nach der ersten NAcht in der mich Gard geholt hatte. Ich erinnterte mich schwach daran, dass Gard mir als es zwischen uns noch gut lief einmal gesagt hatte, dass er mir helfen würde, dass ganze auch schulisch gut durch zu stehen. Er hatte Wort gehalten. Es erstaunte mcih.

Dela und ich arbeitete uns beide systematisch die Ränge nach oben. per ko-system fielten alle weiteren Schüler auf ihre angestammten Plätze zurück. Am Ende standen sich Dela und ich gegenüber. Ein Déja-vu Erlebnis des Tages. Sie sah verunsichert aus. Das war ich nicht gewohnt. Sie hatte genauso wie alle anderen gesehen, dass ich in Topform war, obwohl ich heute morgen doch anscheinend völlig fertig ausgesehen hatte.  Sie ging sobald der Schiedsrichter den Start ausrief in die Deffensive über. Ich hatte mich von Kampf zu Kampf völlig hineingesteigert. Ich konnte nicht anders, ich musste sie einfach mit voller wucht angreifen. Es war dieser Drang in mir, der Drang des Fressen-oder-gefressen-werden-syndroms. Ich spührte den Dämon in mir stärker werden. Gard hatte mich wirklich gestärkt. Mit einer gewaltigen Welle an geistiger Energie griff ich ihr deffensivschild an. Ich putzte es weg und Dela flog bis ans Ende des Feldes. Richtige Angst zeigte sich in ihrem Gesicht. Die Kampfrichter besprachen bereits einen Abbruch. Ohne abzuwarten griff ich erneut an & Dela fing an zu schreien. Ohne es wirklich zu wollen war ich in ihren GEist eingedrungenö. Ein klares Faul, das würde mich disqualifizieren, doch eigentlich durften Schüler meiner JAhrgangsstufe so etwas noch gar nicht können. Ich spührte ihr Wesen, das Einhorn bäumte sich auf. Ich kostete es völlig aus, ich genoss es. Alles war vergessen. Alles war egal. Die sekunden zogen sich lang wie Stunden. Die Menge ging in Empöhren auf. Die Kampfrichter rasteten aus. Der Schiedsrichter versuchte in meinen Geist einzu dringen, doch ich war einfach zu stark. ICh legte den Kopf in den NAcken & sah zum Himmel  hinauf. Da jeder im Stadion auf meinen Auftritt geachtet hatte, war niemandem aufgefallen, dass sich der Himmel verdunkelt hatte.

Angst und Entsetzen packte mich. Vor lauter Überraschung und Panik löste ich meinen Geist von Dela, die sofort zusammenbrach, & fing an zu schreien. Ich kreischte lauter als Dela zuvor. MEin Herz klopfte wie wild. Vom Himmel her starrten mich gelbe Augen an & ich konnte ganz genau Gards schwarze Lederjacke mit dem grünen Glanz erkennen. Seine Krallen zeichneten sich in den Wolken ab & ich fühlte mich so überrumpelt.

Sobald der erste weitere Mensch seinen Blick zum Himmel wandte verschwammen Gards Züge, doch ich konnte genau erkennen, als ich meinenBlick für einen kurzen Moment von diesem grausigen Abbild wendete, dass Königin Alessandra Gard genau erkannt hatte. Sie wusste, dass ein Dämon im Spiel war. Sie war eine der wenigen, die von unserem Familiengeheimnis wusste, sie würde wissen, was passiert war. Ich rappelte mich auf, stieß Person um Person um, die sich mir in den Weg stellte & rannte auf mein Turmzimmer.